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Bellmuth & Schnurrsula
Das neue Tierfutter aus Insektenproteinen!

Tierfutter aus Mehlwürmern - das klingt erst einmal ungewohnt. 

Dabei ist Insektenprotein aus vielen Gründen eine gute Alternative zu Fleisch, Soja und Fischmehl. Es ist naturbelassen und sehr gut verträglich. Zudem ist die Produktion krisenfest - und die Ökobilanz eines Mehlwurms deutlich günstiger als die von Rindern, Schweinen und Geflügel.

Vorteile

Aktuelle Wissenschaftliche Erkenntnisse*

- geeignet für Tiere mit Allergien

- schützt vor Zellschäden

- verbessert die Immunreaktion

- wirkt positiv auf den Aufbau des Mikrobioms im Verdauungstrakt

- verringert Juckreiz bei Dermatitis

- verbessert die Fellqualität

* lt. der aktuellen Studie des Department of Monogatric Animal Sciences, University of Technology in Szczecin

Über die Mehlwurmzucht​

Das Wichtigste zuerst: die Tiere, also Käfer und Würmer, werden artgerecht gehalten, mit frischen Lebensmitteln gefüttert und entschlafen schmerzfrei.

Die Aufzucht: 

Als Grundsubstrat der Aufzucht von Mehlwürmer wird Weizenkleie verwendet. Sobald sich die Mehlwürmer verpuppen, werden die Puppen von den Würmern separiert. Aus den Puppen schlüpfen nach wenigen Tagen Käfer, die wiederum Eier legen aus denen neue Mehlwürmer schlüpfen, womit sich der Zyklus schließt.

Nachhaltigkeit ​

Die Ökobilanz eines Mehlwurms ist um vieles besser als die Ökobilanz herkömmlicher Nutztiere wie Rinder, Schweine und Geflügel. Wir haben drei Punkte zusammengefasst: CO2-Emission, Landnutzung und Wasserverbrauch

CO2-Emission 

Der Konsum von konventionellem Fleisch gilt nicht als klimafreundlich. So emittiert ein Rind pro Kilogramm Massenzuwachs rund 3,85 kg Kohlendioxid. Essbare Insekten können künftig eine mögliche Alternative zu herkömmlichem Fleisch sein. Laut einer Untersuchung über die Ökobilanz verschiedener Tierarten stößt etwa ein Mehlwurm 0,00758 Kilogramm CO2 pro Kilogramm Massenzuwachs nur einen Bruchteil des Kohlendioxids eines Rindes aus.

Landnutzung

Pro Kilogramm gerechnet benötigt ein Rind zwischen 144 und 258 Quadratmeter Land. Vergleichsweise wenig Fläche wird in der Produktion von Insekten bzw. Mehlwürmern benötigt. Pro Kilogramm produziertem Mehlwurm benötigt man rund 18 Quadratmeter Fläche.

Wasserverbrauch

Während ein Rind, um bei dem Beispiel zu bleiben, pro Kilogramm rund 15.415 Liter Wasser verbraucht, beträgt der Wasserverbrauch eines Mehlwurms pro Kilogramm lediglich 4.241 Liter Wasser.

Abschließend ein paar Worte zu den Engpässen in der Fleisch- und Proteinversorgung: 

Neue Lösungsmittel wie das Verwenden von Insektenproteinen (hier Mehlwurmprotein) in Futter- und Lebensmitteln kann dazu beitragen, dass den prognostizierten Engpässen in der Fleisch- und Proteinversorgung der Weltbevölkerung entgegengewirkt wird. Es handelt sich um eine gute Alternative zu Soja und Fischmehl. Ackerflächen werden nicht benötigt.

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